Hannovermesse

Dank der Unterstützung des Fördervereins und der Organisation von Herrn Jesse, wurde es 31 Schülern von Klasse 8 bis 11 ermöglicht, die Hannovermesse am 27. April zu besuchen. Ziel dieses Projekttages war es, Schülern einen Einblick in die moderne Produktionstechnik von Industriebetrieben zu geben und so das Interesse für MINT-Berufe zu fördern.

Auf dem Messegelände startete der Messerundgang in Halle 27. Dort waren vor allem Ausstellungen der Energietechnik zu sehen. Interessante Einblicke gab es am Stand von Enercon, einem großen Windenergieanlagenhersteller. Informiert wurde hier über die aktuellen Großanlagen und beruflichen Ausbildungen bei Enercon sowie die Energieversorgung Deutschlands. Interessant war zu hören, dass Enercon seine Schalttechnik nun auch für schnellladende Systeme weiterentwickelt, um zum Beispiel E-Fahrzeuge von Fuhrparks  in kurzer Zeit aufladen zu können. Am Stand des Maschinenbetriebs „Plarad“ wurden Getriebetechniken gezeigt. Diese erhöhen das Drehmoment von ca. 30 Nm eines Akkuschraubers auf über 3000 Nm.

Diese Technik wird benötigt, um die mehr als 1000 Schrauben von Windkraftanlagen zu befestigen.

Am Nebenstand stellte die TH Aachen ein Vollautomatisches System für die Wartung von Flügeln der Windräder vor.

Dieses System erkennt Fehler in den Bauteilen und kann sie selbstständig reparieren, die Technologie dafür stammt aus der Raumfahrt und der Leiter dieses Standes lud unsere Schüler gleich zu einem Ingenieursstudium  an seiner rennomierten Hochschule ein.

FESTO, Spinne die rollen und laufen kann

Anschließend konnten unsere Schüler die Messe in kleinen Gruppen erkunden. Dazu hatte der WPU Kurs „Alternative Energien“ einen Messeplan mit interessanten Ständen ausgearbeitet.

Der Schwerpunkt der diesjährigen Messe lag bei der Industrie 4.0, der vernetzten Industrieproduktion und deren Optimierung durch künstliche Intelligenz.

Nach dem Messehighlights gefragt antworteten die Mädchen der 9. Klasse:

FESTO, Flughundmodell

„Wir fanden die vielen Roboter sehr interessant, besonders die autonomen Fußballroboter waren cool“.

Die Jungs der 11. Klasse, fanden die Magnettechnik sehr spannend, über welche Bauteile voll automatisch zu ihren Produktionsstätten transportiert werden.

… beim Verlassen der Messe – auch an Werbung waren die Schüler interresiert.